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Geschrieben von: Jan |
Samstag, 27. November 2010
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Reisen ist eine grandiose Sache. Deswegen ist auch Tourismus so beliebt: Zwischen 1990 und 2003 haben sich die weltweiten Ausgaben für das Reisen mehr als verdoppelt auf rund 525 Mrd. US-Dollar. 11 Prozent davon wird von Deutschen ausgegeben. Man geht ins Reisebüro, oder bucht bei Lidl online zwei wundervolle Wochen in einem X-Sterne-Hotel in Antalya. Oft bekommt man dabei zwar von Antalya gar nichts mit, dafür genießt man Sonne, Strand und Pool.
Als Outdoor-Sport wird jede selbst bestimmte Bewegungshandlung in der freien Landschaft bezeichnet, die eine Auseinandersetzung mit der Natur und/oder mit sich selbst in der Natur ermöglicht, schreibt Wikipedia. Nicht bei jeder Reise muss das pure Naturerlebnis im Mittelpunkt stehen. Dennoch lässt sich die Welt auch unabhängig von Lidl und anderen "Reisebüro"-Angeboten entdecken: Auf eigene Faust eben. Das ist nicht nur preisgünstiger, sondern gibt dem Reisenden auch die Freiheit, genau den Winkel der Welt in der Geschwindigkeit zu entdecken, den er oder sie entdecken möchte.
Dabei muss man keineswegs immer per Fahrrad unterwegs sein (wie der Name dieser Webseite vielleicht vermuten ließe). Ob zu Fuß, per Bahn, Pferd, Kanu oder auf Inlineskatern, so lange man sich als Reisender die Zeit nimmt seine Umwelt wahrzunehmen, kann hinter jeder Ecke Unerwartetes liegen. Und genau hier liegt die Stärke dieser Reisevariante: Die meisten Länder, in denen viele Strandhotels stehen, sind viel zu spannend, um sie nur vom Rand eines Swimmingpools aus zu erleben. Oder wie es Bilbo Beutlin in Tolkiens Herr der Ringe formuliert:
It's a dangerous business, going out of your door. You step onto the road, and if you don't keep your feet there's no knowing where you might be swept off to.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 17:27 Uhr |